Ich bin in einer sportlichen Familie aufgewachsen, meine Leidenschaften waren immer Skifahren und Tanzen, aber auch Tennis habe ich gern gespielt. Meine Sommer habe ich somit auf den Bergen Österreichs oder am ASKÖ Tennisplatz in Marchtrenk verbracht, die Winter im Schnee. Anfangs reiner Spaß, später wurde dann Skirennlauf auf Oberösterreich-Ebene draus.
Aus (mir bis heute eigentlich unverständlichen) Gründen, wurde ich sehr früh wegen meines nicht extrem dünnen, aber dennoch absolut normal sportlich schlanken Körpers als zu schwer, zu dick oder sogar fett bezeichnet – von Menschen aus meinem engen, aber auch entfernten (Sport-)Umfeld.
Die Folgen von zu viel Kritik zum Körper, kombiniert mit Bodyimage-Druck 2000er „Heroine Chic“ a la Kate Moss, hat sich daraus ein verzerrtes Körperbild bei mir entwickelt und ich war davon überzeugt, dass mein Körper wie er war nicht gut genug war. Viel Geld, Zeit und Energie ging durch No Carb oder Kohlsuppen-Diäten, sowie ein Figurella Vertrag und exzessives Kcal zählen (nicht mehr als 1.200 kcal) kombiniert mit viel Sport drauf und die psychophysiologischen Folgen davon waren mir leider damals noch nicht bekannt. Erst durch den Anstieg der „Bodypositive“ Kultur und viel Arbeit an und mit mir selbst habe ich in meinen 30ern gelernt, meinen Körper viel mehr zu akzeptieren.
Zurück zur Fitnesswelt: Mit 13 begann ich im lokalen Gym zu regelmäßig trainieren und es wurde mein zweites Zuhause. Das Kraft- und Ausdauertraining war in erster Linie für mein Skifahren, aber in Kursen fand sich meine Tanzpassion wieder. Als Teenagerin habe ich dann meine ersten Vertretungsstunden gehalten und mit 19 habe ich die Ausbildung zur Skitrainerin (Kinder- und Jugendskirennlauf) gemacht. Als junge Erwachsene besuchte zig Aerobic Conventions, später machte ich dann eine Skilehrer- und ein paar Fitnessausbildungen im Ausland. 6 komplette Saisonen war ich als Skilehrerin in Spanien, Argentinien und in Österreich tätig. 2013 bin ich nach Wien gezogen, wobei mir als Rezeptionsangestellte in einem 4 Sterne Hotel das Unterrichten, Lehren und der Sport ziemlich schnell abgingen.
Aus finanziellen Gründen fanden Ausbildungen und mein beruflicher Einstieg mehrere Jahre rein nebenberuflich statt, wodurch ich aber auch viele weitere großartige Kapazitäten aufgebaut habe. Seit 2019 bin ich nun als Trainerin hauptberuflich aktiv. Und ich liebe es! It’s my calling – zumindest fühlt es sich für mich so an. Ich habe 2020 bis zu 20 Stunden pro Woche unterrichtet (Zumba®, Pilates, Bodywork, Mobility, Rückenfit,…) und in Form von Personal Training Frauen bei ihren Zielen supportet.
2021 kam mein Umzug zurück nach Marchtrenk, wodurch meine Fitness-Karriere wieder von vorne startete. Wie du siehst, ist mein Leben sehr bunt und abenteuerlich. Was aber nicht heißt, dass in meinem Privatleben alles immer ein Ponyhof war (wie bei den meisten von uns). Ich habe nach meiner Scheidung eine längere Binge Eating Phase hinter mir, gefolgt von depressiven Jahren und zur Krönung noch eine Gewaltbeziehung plus KPTBS (Komplexe Posttraumatische Belastungsstörung) Symptome… Und das bei Null starten, war auch keine so tolle Sache. 😉
Als ich 2023 komplett am Boden war (nach dem Ende einer Gewaltbeziehung), begann ich mich mit dem Thema Autonomes Nervensystem, Polyvagal Theorie und Traumaentstehung zu beschäftigen und hab die TRE® Ausbildung gemacht. 2025 kam das Zertifikat zur Expertin für Präventiv- und Sporternährung durch das renommierte Schweizer ERPSE INSTITUT dazu. Durch diese Schulung habe ich noch mehr über psychophysiologische Zusammenhänge gelernt und kann für meine Kundinnen nun endlich ganzheitlich da sein – wie ich es schon immer wollte.
Ich verstehe auf Grund meiner eigenen Erfahrungen, wie es sich anfühlen kann, wenn man will, aber der Körper nicht. Ich weiß, wie es ist, wenn man sich zu dick fühlt und ungefragte Kommentare dazu bekommt. Ich weiß, dass manchmal dieser innere Drang nach Kontrolle im Leben gerne mal mit Kontrolle über Essen bestimmt wird. Ich kann viele Dinge gut nachvollziehen. ICH WEISS ABER AUCH EINES: DEIN KÖRPER VERGISST NICHT UND ES IST DEINE AUFGABE IHN ZU UNTERSTÜTZEN!
Auch wenn im Leben viele Dinge einfach passieren, du selbst kannst einiges an Verantwortung für dich und deinen Körper übernehmen. Mit meinem Ansatz helfe ich dir, dich um deinen Körper und besonders um seine Grundbedürfnisse zu kümmern. Mein Lebensbackground, mein Wissen und meine Empathie sind die Basis in meiner Arbeit! Für mehr Körperakzeptanz, Versorgung statt Restriktion und schlussendlich mehr Selbstliebe, weil du lernen sollst dich wichtig zu nehmen. Für ein energievolles, ausgeglichenes und so gesund wie mögliches Leben führen kannst. Idealerweise bis ins hohe Alter…